Leselampe live – Mittwoch, 24. Juni 19:30

Schummriges Licht, rot getünchte Wände, Porträts sich rekelnder Damen, Zigarettenrauch und eine Bartheke in der Ecke. Livemusik, Lesungen, studentisches Publikum auf Hockern. Das ist die Dorett Bar in Mainz, ein ehemaliger Table-Dance-Schuppen, der seit 1 1/2 Jahren die Absackerszene mit Kultur infiltriert.

Corona, Corona. Natürlich hat sie zur Zeit geschlossen, die Dorett Bar, aber mit Hilfe der Leselampe holen wir sie zu euch nach Hause: Das Licht bleibt schummrig, die Wände rot, Literatur bringe ich in Form meines Romans „Die letzte Flaschenpost“ mit. Was ihr noch beitragen könnt: Zuhause Hocker auf den Boden stellen, euch einen Drink mixen, kalte Zigarettenasche im Raum verstreuen, das Licht ausschalten und lauschen.

Wir senden live auf den Facebook- und Instagramkanälen der Leselampe:

https://www.instagram.com/die.leselampe.mainz/

https://www.facebook.com/die.leselampe.mainz/

Einlass: 19:28 Uhr. Beginn: 19:30 Uhr. Eintritt: kostenlos für alle,

die versprechen, im Anschluss meinen Roman auf den einschlägigen Kanälen zu rezensieren. 😉

Podcast Premiere startet mit meinem Roman

Heute gibt es grandiose Neuigkeiten für alle die, die wie ich trotz mehrfacher Versuche keine Freude und Achtsamkeit empfinden, wenn sie Geschirr spülen, Betten neu beziehen, das Bad putzen oder den Kleiderschrank sortieren:

Der Podcast des Radiosenders M94.5 „Vorlesungszeit“ ist da!

Die Wissenschaft hat herausgefunden, wie lange all diese Tätigkeiten dauern, die ich gerade aufgezählt habe. Entsprechend lang sind die Podcast-Folgen, in denen die professionellen Radiosprecherinnen uns Geschichten vorlesen, um uns genau dann aus dem Alltag zu entführen, wenn er gerade sowieso am langweiligsten ist.

Der Clou: Ich hatte gleich besonders viel Lust, zu spülen, da die erste Folge „Die zum Abwaschen“ heißt. In dem Rahmen konnte ich gleich noch eine extreme Erfahrung machen: Es waren Ausschnitte aus meinem Roman „Die letzte Flaschenpost“, die Sarah Fischbacher zum Spülen vorliest. Zum ersten Mal verstand ich, was Cornelia Funke wirklich damit meinte, dass es manchen Menschen gelingt, Figuren aus Büchern herauszulesen. Obwohl ich Janis und Angelina über ein Jahr lang überall mithingenommen habe, mich in jeder Alltagssituation gefragt habe, wie würde Janis, wie würde Angelina dieses Ereignis erleben, und was geht gerade in ihnen vor – obwohl ich sie besser kenne als die meisten realen Menschen in meinem Umfeld, wurden sie durch Sarahs Lesung noch lebendiger. „Endlich weiß ich, wie Angelinas Stimme klingt!“, dachte ich überwältigt, während ich unsere Pfannen spülte.

Eine eindeutige Hörempfehlung von mir, nicht (nur) weil die Texte von mir und meinen Prosatheksautoren stammen, sondern weil ich die Idee mit den Alltagsfluchten genial finde und weil die Vorleserinnen die Texte zum Leben erwecken!

Den Podcast kann man überall hören, wo es Podcasts gibt. Z.B. auf der Seite des Radiosenders M94.5.

Siegertext bei Zukunftschreiben

Es geht um die Zukunft, es geht um die Kinder, es geht ums Klima! Als Mutter von vier kleinen Kindern gehe ich leider nicht so oft zu Demos, wie ich es eigentlich würde. Stattdesssen bot sich jetzt die Chance, die Fridays-For-Future-Bewegung zu unterstützen, indem ich tue, was ich am besten kann: Geschichten erzählen!

Statt Weltuntergangsszenarien zu entwerfen, hat der Verein Zukunftschreiben e.V. dazu augerufen, Geschichten für Kinder zu erfinden, die Mut machen, die motivieren, die Lösungen zeigen. Zukunftschreiben statt schwarzmalen!
Ich bin stolz und glücklich, mit meiner Geschichte „Ein Kleiner Zweig vom großen Baum“ einen kleinen Beitrag zu diesem wichtigen Thema zu leisten.
Die zehn Siegertexte werden im Tessloff Verlag für Kinder herausgegeben. Das ist der Verlag mit den Was-ist-was-Büchern. Dieser Verlag achtet natürlich akribisch darauf, dass alle Fakten stimmen, deshalb war im Vorfeld genaues Recherchieren angesagt. Die Lösungen, die die beiden Kinder in meiner Geschichte finden, sind realistisch, inspirierend und praktisch ganz einfach umsetzbar. Sie spielt zur Weihnachtszeit und holt die Kinder wie die Erwachsenen ins Boot. Mehr wird noch nicht verraten! Jetzt bin ich aber mehr als gespannt, welche Ideen die anderen Autoren hatten, denn es waren aber auch phantastische Lösungen erlaubt. Ich muss mich wohl noch gedulden! Die Geschichtensammlung „Zukunftschreiben statt Schwarzmalen“ erscheint im September im Tessloff Verlag.

Premierenlesung auf YouTube

Die Premierenlesung zu meinem Debütroman „Die letzte Flaschenpost“ war mitunter deshalb so schön, weil Frau Wolfgang von der Buchhandlung Nimmerland mich mit interessanten Fragen und lustigen Spielen überrascht hat. Man merkt, wieviel sie von Literatur und vom Autorenleben versteht. Und Frau Lux, die Inhaberin der Buchhandlung, hat es technisch einfach drauf! Ich bin voller Bewunderung!
Wer keinen Instagram-Account hat und nicht live dabei sein konnte, hat die Möglichkeit, sich die Lesung in voller Länge auf dem YouTube-Kanal der Buchhandlung anzusehen:

Premierenlesung am 3. Juni um 20 Uhr auf Instagram

Wahnsinn! Wir tun es jetzt wirklich! Lange haben Frau Lux und Frauf Wolfgang von der renommierten Mainzer Nimmerland-Buchhandlung überlegt, wie wir die Premierenlesung zu meinem Debütroman „Die letzte Flaschenpost“ während der Corona-Beschränkungen auf die Bühne bringen können. Jetzt haben wir uns für ein Format entschieden, das für uns alle neu ist, aber wir wagen uns trotzdem und hoffen auf eure Unterstützung!

Live auf Instagram beginnt um 20 Uhr des 03. Juni ein literarischer Abend mit dreiteiliger Lesung und Autorengespräch. Wir werden uns natürlich über den Roman unterhalten, aber auch über die deutsche Autorengruppe „Prosathek“ und über meine aktuellen Projekte: meine Märchen, die bald auf dem Geschichtenerzähler zu hören sind, und ein Zukunftsprojekt, das mit ganz besonders am Herzen liegt. Und natürlich dürft ihr fragen und kommentieren, was das Zeug hält. Erste Fragen sind schon bei mir eingetroffen:
„Mich würde ja interessieren, wie viel da autobiographisch ist?“ und
„Was stand in der ersten Flaschenpost, die du gefunden hast?“
Weitere Fragen sammeln das Nimmerland und ich vorab und natürlich live auf den Kanälen des Nimmerlands, auf Facebook und Instagram.

Ich freue mich, live aus der Buchhandlung zu lesen, mit den ganzen tollen Kinderbühchern im Hintergrund und in der authentischen Atmosphere der Buchhanldung. „Die letzte Flaschenpost“ ist zwar kein Kinderbuch, aber im Nimmerland sind auch Erwachsene gern gesehen, und ich als Autorin und Mutter von vier Kindern ist das Nimmerland sowieso mein zweites Zuhause. Ich freue mich auf euch!

Hier findet ihr die Lesung:

Märchentante

Auf dem Blog meiner Autorengruppe „Prosathek“ erscheint jeden Freitag ein neuer Text. Heute ein Märchen, das ich geschrieben habe. Märchen, dachte ich, Märchen… Ein Märchen muss man eigentlich vorgelesen bekommen. Also habe ich euch ein Video aufgenommen. Viel Spaß beim Zuhören.
Nachlesen könnt ihr das Märchen hier.

Interview und Rezension auf M94.5

Was brachte dich auf die Idee, über eine Flaschenpost zu schreiben? Und wie ist es als Frau aus der Sicht einese Mannes zu schreiben? Diese und andere Fragen habe ich für Janina Rohleder beantwortet, die für den Radiosender M94.5 ein Interview mit mir geführt hat. Heute erscheint es auf M94.5. Außerdem dort zu lesen: eine ausführliche Buchrezension zu „Die letzte Flaschenpost“: „Kurzweilig, literarisch ansprechend, und lädt zu weiterlesen ein“, lautet das Fazit. Hier findet ihr das vollständige Interview und die Rezension.

Blätterrascheln – im Interview mit Sarah Beicht

„Blätterrascheln“ heißt das neue Interview-Format der Mainzer Literaturseite „Letterwald Mainz“, zu dem mich Sarah Beicht eingeladen hat. Die Idee: Gemütlich beim Tee übers Schreiben reden. Natürlich virtuell!
Gemütlich war es, vor allem aber spannend, weil sie mich mit einem spontanen Reim-Spiel überraschte und unser Gespräch ebenso Schreibroutinen und Tipps für Autoren streifte, das Schreiben in einer Autorengruppe wie der Prosathek, sowie die japanische Postmoderne und Performance-Kunst. Unsere kreativen Zuschauer reimten mit und schienen sich überhaupt sehr gut zu amüsieren. Das Interview war life auf Instagram zu sehen und ist unter folgendem Link nachzulesen:
https://letterwald-mainz.de/2020/05/09/blaetterrascheln-mit-annika-kemmeter/

Judith Hoersch liest „Die letzte Flaschenpost“

Die Schauspielerin Judith Hoersch hat heute meinen Debütroman „Die letzte Flaschenpost“ empfohlen und gleich ein paar spannende Kapitel daraus vorgelesen! Vielen Dank liebe Judith! Und viel Spaß beim Weiterlesen!

Bilderrätsel „Die letzte Flaschenpost“

Kleines Rätsel für die, die meinen Roman schon gelesen haben, oder sich sonst sehr gut am Rhein auskennen: Wer kann die Bilder den richtigen Stellen im Buch oder den realen Orten zuordnen? (Die Bilder sind übrigens auf meinem Rhein-Recherche-Roadtrip entstanden, auf dem mich meine Familie begleitet hat.)